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Als Freigeist auf Umwegen

So gewisse Erfahrungen sollte wohl jeder einmal machen, vielleicht einfach nur darum, um zu sehen wohin der eigene Weg nicht führt…


Zu starten, sich selbst zu verwirklichen, auszudrücken, rauszulassen, zu sehen was da alles so geht, was zuerst einmal eine riesige Überwindung darstellt, sich seinem Schatten zu stellen, Muster zu überwinden, gut gemeinten Ratschlägen aus dem Weg zu gehen, keine Lehrer mehr zu finden, bis sich da ein Weg auftut wo man nur noch selbst und ganz alleine losgehen kann und nicht mal eine Ahnung davon hat was die richtigen Schuhe dafür sind, geschweige denn wie weit es wird oder ob man jemals ankommt.


Dem allen voran gehen Jahre der Suche, Freude, Verlustes, Schmerzes, Heimatlosigkeit, Verliebtheit, Freiheit, Wachstums, Lernens, Vergessens, Enttäuschung, Abrechnung, Zorns, Geborgenheit, Verstanden werden, Momente für die Ewigkeit, Schattenkämpfe, Unsicherheit, Stärke, Atmens, Weinen, neu geboren werden, nicht mehr weiterwissen, Antworten und noch mehr Fragen, Freundschaften, Höhen und Tiefen, Entwickelns, Zerbrechens, Verlassen werdens, Herzstürmen, Menschen die gehen und keiner weiß wohin, Stärke, Unterstützung, Lehrenden…


Bekannte Wege zu verlassen, wenn sie dir zeigen das deine Kunst zensiert wird, deine Bewegung in Bewegungslosigkeit münden lässt.


Wohlan mein Herz – denn, den Mutigen gehört die Welt.


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