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Recherche des Nichttuns


Wozu machen wir was wir machen…was früher der Sinn des Seins war, ist jetzt wohl dem Sinn des Tuns gewichen.


Sind wir diese, die bestimmte Dinge tun und dadurch zu ebensolchen werden?


Die Frage tritt ja nicht ganz plötzlich auf…Zeit verändert sich und einen selbst, neue Möglichkeiten, alles bekannt alles gehabt. Nur was, wenn das neue dann nicht die gewünschten Erfolge feiert, Beziehungsweise sich nicht so ganz, so ganz und gar echt anfühlt. Alles aufgesetzt, alles Schwindel, neue Strömungen, die zu durchblicken wieder Jahre kosten, um dann erneut anderen auf den Leim zu gehen. Als müsste jeder an Marketing glauben und das Geld ja ohnehin nicht wichtig, aber omnipräsent…Gutmenschen im Kollektiv?


Was würde man da sagen, wenn einer da gar nichts mehr will, als beim Spaziergang stehenzubleiben um einen Spaziergang mit Hund zu beobachten, ohne Sinn, ohne Suche, ohne Entwicklung, ohne Tun…vielleicht gibt’s das Gute ja schon und wir müssen gar nichts dazu beitragen, nichts erzeugen.


Das wäre ja mal was würden jetzt manche sagen…oder auch nicht…was wären wir denn dann oder wer, wenn wir nicht tun was wir tun. Identitätsstiftend, sichtbare Rolle durch die Anerkennung dieser durch das außen, wichtig ja sogar Lebensstiftend.


Vielleicht hier der Krux an der Sache, wir sind wer wir sind in dem wir tun was wir tun…und wenn das wegfällt wer sind wir dann, durch Lebensübergänge oder Einschnitte in andere Positionen, in andere Rollen degradiert. Durch das außen, willkürlich und jederzeit veränderbar. Daher sollten wir in den inneren Tiefen schürfen, nach den wahren Schätzen des Seins um diese zu heben und das vielleicht während eines Spaziergangs, stehenzubleiben um einen Spaziergang mit Hund zu beobachten…


Nebeltage im Oktober

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